Umarme das Innere Kind in dir und schließe Frieden

Aktualisiert: März 31


Das Innere Kind: Was ist das eigentlich?

Die Innere-Kind-Arbeit ist ein therapeutischer Ansatz, der auf John Bradshaw zurück geht. Es stellt die wahrgenommene Gefühlswelt unserer Kindheit dar und beschreibt alle, zum Teil unbewussten Gefühle, Prägungen und Erinnerungen aus dieser Zeit.


Jeder erlebt die Begegnung mit seinem inneren Kind ganz individuell. Denn jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und hat ein anderes Bedürfnis. Ich habe in der Coaching-Sitzung gespürt, wie gut es tut, dem Inneren Kind zu begegnen, um es einfach in den Arm zu nehmen und ihm zu sagen: Du bist nicht alleine.

Wenn sich das Kind in dir lange einsam gefühlt hat, kannst du es als ERWACHSENES ICH in deiner Vorstellung einfach in den Arm nehmen und ihm die Aufmerksamkeit und Wärme schenken, dass es lange vermisst hat.


Dieses Gefühl der Begegnung mit dem Inneren Kind kann dein Innerstes besänftigen und sogar heilen.


Du kannst wahrnehmen und fühlen, was du in deiner Kindheit vermisst hast und kannst es beeinflussen, indem du dich mit ihm verbindest. Dadurch kommt dein Innerstes wieder in Harmonie. Mehr braucht es manchmal gar nicht. Nur einen sicheren Ort und ein Gefühl der Annahme, um bei sich anzukommen.


Vielleicht fragst du dich, ob jeder ein Inneres Kind in sich trägt.

Ja, in jedem von uns steckt ein inneres Kind, aber nicht jedes Kind muss geheilt werden. Es gibt auch fröhliche und zuversichtliche Kinder, die Freude am Entdecken haben. Sie haben große Freude dabei, das Leben spielerisch zu entdecken. Auch als Erwachsner kann man sein Inneres Kind bewusst ausleben.


Wenn man sich darüber bewusst ist, wie es dem inneren Kind geht, wie es sich fühlt und was es vermisst, erlernt man einen bewussten Umgang und kommt mehr und mehr in Einklang mit seinem Innersten.


Kennst du das auch? Manchmal tauchen Emotionen auf, die unbewusst aus der Kindheit stammen. Diese Momente kann man lernen bewusst wahrzunehmen und anzunehmen, wenn sie auftauchen. Du hast es dann selbst in der Hand, wie du auf deine Gefühle reagierst.



"Liebes Inneres Kind,

ich bin jetzt erwachsen und kompetent und achte auf dich!”



Ein Beispiel: Taucht plötzlich Wut auf, die du von früher kennen, weil du dich in deiner Kindheit ungerecht behandelt gefühlt hast, kannst du innehalten und unterscheiden, woher es kommt: Halt, stopp mal, das Gefühl kenne ich von früher. Geh bewusst raus aus der Situation und betrachte, was es wirklich ist und entscheide, wie du dich verhalten willst!


So kannst du deine Wut enttarnen, sie besänftigen und ihr sagen:

“Ach, Wut, da bist du ja wieder! Dich kenne ich aus meiner Kindheit / Jugend.”



Diese Wut hat vielleicht gar nichts mit mir im JETZT oder mit meinem Gegenüber zu tun, sondern kommt aus einer früheren Zeit.



Nimm das Gefühl der Wut einfach wahr und beruhige dein inneres Kind mit Gedanken und Worten wie diesen: “Du brauchst nicht länger kämpfen. Ich sehe dich.” oder “Ich bin als ERWACHSENES ICH für dich da. Hab keine Angst! Du brauchst deinen Schutzmechanismus (z.B. Wut als Abwehrhaltung), der dich in der Vergangenheit vor Verletzungen geschützt hat, nicht länger. Ich beschütze dich!"



Hattest du schon einmal eine Begegnung mit deinem inneren Kind?

Wie sind deine Erfahrungen? Erzähl mir gerne davon!


Herzlichst, Deine Kirsten

0341 / 697 06 596

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